Ihr neues Google Konto kommt zum Einsatz
Einen Account bei Google haben Sie sich ja schon eingerichtet, ein Thema, worüber Sie bloggen möchten, haben Sie mittlerweile auch gefunden. Also geht es jetzt ans Eingemachte. Wir legen uns einen Blog bei Blogger.com an und ändern dann im nächsten Beitrag noch ein paar Kleinigkeiten am Design und an den Einstellungen.
Was Sie tun müssen, um einen neuen Blog anzulegen
Als erstes rufen Sie die Seite von Google auf, gehen in die rechte obere Ecke und klicken auf den Link "Anmelden". Hier können Sie sich mit Ihrer neuen Google Mail-Adresse und Ihrem Kennwort einloggen. Gleich nach dem Login bietet Google rechts oben einen Link mit Klappliste an, der da lautet "Einstellungen". Diese Liste klicken sie auf und wählen hier den Eintrag "Google Kontoeinstellungen".
So in etwa dürfte der Bildschirm dann bei Ihnen aussehen, bestimmt aber nicht exakt gleich, weil das Aussehen immer stark von individuellen Einstellungen abhängt. Hier klicken Sie auf den Link "Blogger" und landen dann auf der Seite, wo Sie sich einen neuen Blog einrichten können.
Sofern Sie Ihren ersten Blog erstellen, werden Sie unübersehbar einen Button oder Link entdecken, der sinngemäß aussagt, dass Sie hier klicken müssen um einen neuen Blog anzulegen. Sofern Sie - wie ich zum Beispiel - bereits einen oder mehrere Blogs unter Ihrem Account angelegt haben, sieht das Fenster bzw. Ihr Dashboard dann folgendermaßen aus:
Hier klicken Sie den Link "Blog erstellen" auf der rechten Fensterhälfte an und werden dann geradewegs durch das Menü geführt, Schritt für Schritt und eigentlich ganz einfach.
Blogtitel und Blogadresse gezielt festlegen
Zunächst müssen Sie den Namen Ihres Blogs und die gewünschte URL eintragen. Ich persönlich mache es immer so, dass ich zunächst einmal prüfe, ob die gewünschte Webadresse noch frei ist, bevor ich den dazu passenden Namen eingebe. Manchmal ist es einfach so, dass ein Thema so begehrt ist, dass schon sämtliche ausgedachten Varianten vergeben sind und man sich erst nochmal den Kopf zermartern muss, mit welchem Synonym das Thema noch benannt werden kann. Idealerweise sagt nämlich die URL schon etwas über das Thema Ihres Blogs aus, so dass später die Suchmaschinen besser auf Ihren Blog reagieren können.
Tipps zur Namensgebung
Wenn Sie also einen Gartenblog anlegen und spezialisiert sind auf Meere von blauen Blüten im Garten, dann könnte die gewünschte URL vielleicht "www.blaue-blumen.blogspot.com" lauten und der Blogname wäre dann in etwa "Blaublütig zwischen blauen Blumen" oder so ähnlich. Sie merken bereits worauf es ankommt: Sie möchten schließlich später auch gefunden werden und wenn Sie hauptsächlich über blau blühende Bepflanzungen schreiben und wissen, dass es noch ähnliche Gartenromantiker wie Sie gibt, dann werden diese vermutlich später in der Suchmaschine nach "blauen Blumen" oder "blauen Blüten" suchen. Entsprechend sollte eben die URL und der Name des Blogs gestaltet werden.
Nennen Sie hingegen Ihren Blog im Stile von "www.hannahuber.blogspot.com" und als Namen "Hanna Hubers Geschichten", dann können Sie sicher sein, dass Sie zunächst fast nur Leser finden, die gezielt Ihren Namen suchen und so auf Ihren Blog stoßen - es sei denn, Sie sind als Hanna Huber so berühmt wie Marilyn Monroe oder James Dean.
Im aktuellen Fenster, das ungefähr aussieht wie oben abgebildet, geben Sie jetzt also Blognamen und gewünschte URL ein, wobei ich zuerst die URL überprüfe, deswegen habe ich den entsprechenden Link auch gelb markiert. Wenn Sie beide Felder ausgefüllt haben, tippen Sie noch die Buchstaben der Sicherheitsabfrage ein und klicken auf die Schaltfläche "weiter".
Das Erscheinungsbild auswählen
Im nächsten Fenster können Sie das Outfit, also das optische Erscheinungsbild Ihres Blogs auswählen. Sie haben zunächst die Wahl zwischen 8 verschiedenen Grundausstattungen, die Sie später aber noch nach Ihren individuellen Bedürfnissen verändern können.
Je nachdem, über welches Thema Sie in Ihrem Blog schreiben möchten, wählen Sie die am besten passende Vorlage aus. Wird Ihr Blog eher über viel sachlichen Text verfügen, nehmen Sie eher etwas schlichtes wie z. B. die Vorlage "Einfach". Werden Sie einen Fotoblog auflegen, dann bietet Sich das Modell "Awesome AG" an, auch wenn Ihnen momentan schwarz als Hintergrund zu dunkel erscheint. Sie können ihn später beispielsweise auf anthrazit umfärben. Gleichgültig, wofür Sie sich jetzt entscheiden, später gibt es dann noch jede Menge Möglichkeiten, das Aussehen Ihres Blogs zu verändern.
Jetzt ist Ihr Blog angelegt und Sie können wahlweise entweder sofort loslegen und Texte schreiben oder aber erst einmal noch ein paar Kleinigkeiten am Aussehen Ihres Blogs verändern oder in den Einstellungen verschiedene Optionen konfigurieren.
Wie Sie Ihren Blog optisch individualisieren können und was Sie sinnvollerweise als erstes in den Einstellungen ändern, erfahren Sie in den nächsten Beiträgen.
Olga Gräfin von Blogstein
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